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Unsere Schule setzt auf Sicherheit und Kompetenz

Unsere Schule legt großen Wert darauf, dass sowohl Schüler:innen als auch Lehrkräfte ständig dazulernen und sich weiterentwickeln. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die kürzlich abgeschlossene Fortbildung von vier unserer Lehrerinnen im Kurs „Technisches Arbeiten 1“, den Frau Pfenning speziell für unsere Schule mit dem Ziel organisiert hatte, Schüler:innen den Umgang mit Werkzeugen und Maschinen noch besser beibringen zu können. Hr. Lochschmidt konnte den Kurs leider krankheitsbedingt nicht beenden. 

Technisches Arbeiten 1

Umfangreiche Ausbildung für mehr Sicherheit und Wissen

In diesem, vom Kultusministerium neu aufgesetzten Kurs, haben die teilnehmenden Lehrerinnen (im Bild von links: Fr. Diehm, Fr. Pfenning, Fr. Bausback und Fr. Pfanzelt) ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Kenntnissen erworben und vertieft. Zu den behandelten Themen gehörten:

  • Regeln für sicheres Arbeiten mit Werkzeugen: Sicherheit steht an erster Stelle. Die Lehrer:innen haben gelernt, wie sie Schüler:innen die wichtigsten Sicherheitsregeln vermitteln können, um Unfälle zu vermeiden.
  • Sicherheitsausrüstung in Werkstätten: Von Schutzbrillen bis hin zu Gehörschutz – die richtige Ausrüstung ist entscheidend. Die Lehrer:innen wissen jetzt genau, welche Ausrüstungen in der Werkstatt unerlässlich sind.
  • Erlaubte Tätigkeiten an Maschinen und Geräten für Schüler:innen: Was dürfen Schüler:innen in der Werkstatt tun und was nicht? Die Lehrer:innen sind nun bestens darüber informiert, welche Arbeiten für welche Altersstufen geeignet sind.
  • Gefahreneinschätzung und sicheres Arbeiten: Gefahren richtig einschätzen und sicher arbeiten – dies sind essenzielle Kompetenzen, die unsere Lehrer:innen weitergeben können.
  • Holz-, Metall- und Kunststoffbearbeitung: Die Bearbeitung verschiedener Materialien verlangt spezifisches Wissen und Können, das nun vertieft vermittelt werden kann.
  • Einfache Elektrotechnik und Elektronik: Auch grundlegende Kenntnisse in Elektrotechnik und Elektronik gehören nun zum Repertoire unserer Lehrer:innen.
  • Technische Planung und Herstellung am Computer (CAD/CAM): Die Digitalisierung macht auch vor der Werkstatt nicht halt. Die Lehrer:innen haben gelernt, wie technische Projekte am Computer geplant und umgesetzt werden können.

Fortbildung als Schlüssel zum Erfolg

Fortbildungen wie „Technisches Arbeiten 1“ sind von unschätzbarem Wert. Sie gewährleisten, dass unsere Lehrer:innen stets auf dem neuesten Stand der Technik sind und somit die beste Ausbildung für unsere Schüler:innen sicherstellen können. Durch den erworbenen Wissensvorsprung können sie stets praxisnah und sicherheitsbewusst unterrichten, was die Lernumgebung für die Schüler:innen deutlich verbessert.

Blick in die Zukunft

Mit der erfolgreichen Teilnahme am Kurs „Technisches Arbeiten 1“ sind unsere Lehrer:innen bestens gerüstet, um naturwissenschaftlichen Unterricht sicher zu gestalten oder, in Abwesenheit anderer Lehrkräfte, optimal zu vertreten. Sie freuen sich darauf, die neuen Erkenntnisse und Methoden in den Unterricht zu integrieren und damit den technischen Bildungsbereich unserer Schule weiter zu stärken.

Am 08.05.2024 fuhren die Klassen 5a, 5b, 6a und 6b zur Klimaarena nach Sinsheim. Jede Klasse hatte ihren eigenen Workshop  oder eine Rallye und konnte sich so mit den Herausfordrungen des Klimawandels und den erneuerbaren Energien beschäftigen. In den Workshops wurden die Themen mit dem Lehrplan verknüpft und die Teilnehmer wurden zum Forschen und Hinterfragen des Klimawandels angeregt. In den Rallyes wurden die Schüler anhand kleiner Aufgaben durch die Ausstellung und Themenpark geführt. Im Anschluss daran konnten alle Gruppen noch zur Kinder E-Kartbahn und ihren Strom zum Fahren selbst produzieren. Dies war so beliebt, dass manche gerne noch länger dort geblieben wären.  

Hudler-Lippok

Ein „once in a life-time” Erlebnis in der 7a

Das Thema im Biologieunterricht der Klasse 7a war „Das Auge und dessen Aufbau“. Um das Thema besser zu verstehen, sollten die Schüler in Gruppen ein Schweinauge im Biologieunterricht mit Frau Bausback sezieren. Dies rief unterschiedliche Reaktionen bei den Schülern*innen hervor: Die einen fanden es interessant ein Auge selbst in seine Bestandteile zu zerlegen und freuten sich darauf, andere waren der Idee gegenüber eher abgeneigt.

Es wurden Schutzbrillen, Handschuhe, Scheren, Skalpelle, Schüsseln, Pinzetten, Schutzbrillen, ein Schweineauge und ein Brett ausgeteilt. Mit diesen Arbeitsmitteln machten wir Schüler*innen uns dann ans Werk. Die einzelnen Bestandteile des Auges mussten wir dann dokumentieren: Hornhaut, Netzhaut, Lederhaut, Linse, Glaskörper, …Als wir unsere Arbeit beendet hatten säuberten wir die Arbeitsmittel und räumten auf.

 

Während der Arbeit war bei einigen Jugendlichen das Ekelgefühl sehr stark, aber die Mehrheit fanden diese besondere Biologiestunde sehr interessant und empfanden es als ein „once in a life-time“ Erlebnis. Vielen Dank Frau Bausback!!!

Verfasserin: Jouline Zaidan (7a)

Die 8. Klassen der Gemeinschaftsschule Wertheim hatten in diesem Frühjahr die einzigartige Gelegenheit, am Projekt „Rechtsstaat macht Schule“ teilzunehmen, das vom Justiz- und Innenministerium ins Leben gerufen wurde. Dieses Projekt zielt darauf ab, jungen Menschen ein besseres Verständnis für die Funktionsweise des Rechtsstaats zu vermitteln und ihr Vertrauen in die Institutionen von Polizei und Justiz zu stärken.

Für jede der drei 8. Klassen fanden im Rahmen des Projekts drei Seminare statt, die den Schülern und Schülerinnen einen tiefen Einblick in verschiedene Aspekte des Rechtssystems ermöglichten.

 

Im ersten Seminar erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Arbeit der Polizei näher kennenzulernen. Dies war eine interaktive Session, in der die Schülerinnen und Schüler die Chance hatten, Fragen zu stellen, die sie bewegen, und reale Fälle wurden diskutiert, um die Rolle und den Einsatz der Polizei zu veranschaulichen.

 

Das zweite Seminar wurde von Richterin Frau Küster geleitet, die den Schülern Einblicke in die Arbeit der Staatsanwaltschaft gewährte. Durch Fallbeispiele und Diskussionen konnten die Jugendlichen die komplexe Rolle der Justiz besser verstehen.

 

Höhepunkt des Projekts war das dritte Seminar, das ebenfalls von Frau Küster geleitet wurde. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die einzigartige Gelegenheit, in die Rollen der verschiedenen Prozessbeteiligten zu schlüpfen und einen fiktiven Prozess zu simulieren. Diese praktische Erfahrung ermöglichte es den Jugendlichen, die Komplexität eines Gerichtsverfahrens aus erster Hand zu erleben.

 

Die Gemeinschaftsschule Wertheim und insbesondere die Klassenlehrer der 8.Klassen Hr. Tülek, Hr. Hering und Hr. Schlicht möchten sich an dieser Stelle herzlich bei den Referenten für ihre engagierte Arbeit und die interessanten Seminare und neue Impulse bedanken. Dank ihrer Unterstützung konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur neues Wissen erlangen, sondern auch faszinierende Einblicke in die Funktionsweise unseres Rechtssystems gewinnen.

 

Projekte wie „Rechtsstaat macht Schule“ sind von unschätzbarem Wert, da sie dazu beitragen, das Verständnis für Rechtsfragen zu vertiefen und das Vertrauen in unsere Institutionen zu stärken. Die Gemeinschaftsschule Wertheim ist stolz darauf, einen Beitrag zur rechtlichen Bildung unserer Schülerinnen und Schüler zu leisten und freut sich darauf, auch zukünftig solche Projekte zu unterstützen.

R.Schlicht

Im Notfall schnell helfen zu können ist sehr wichtig. Im Rahmen eines 4 stündigen Erste-Hilfe-Kurses für alle 3. und 4. Klassen der Gemeinschaftsschule hat die 3b deshalb gelernt, wie man die stabile Seitenlage anwendet, richtig tröstet und Verbände anlegt. Auch wie man einen Notruf absetzt wurde fleißig geübt. Wir danken dem Deutschen Roten Kreuz ganz herzlich für ihren Besuch! Es war ein großer Spaß! – Die Wunden waren natürlich nur geschminkt.

Cora Heuschele-Koßer

Inmitten des Schuljahres fanden sich zahlreiche Lehrerinnen unserer Schule zu einem besonderen Ereignis zusammen: einem Tag der Schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLf), der dieses Mal ganz im Zeichen der Gesundheit stand.

An diesem Tag dieses Mal nicht über Unterrichtsmethoden und pädagogische Konzepte diskutiert, sondern über ein Thema, das oft im Hintergrund bleibt: die persönliche Stärke der Lehrkräfte. Selbstverteidigungsexperte Michael Biffar leiteten einen Workshop, der den Lehrern nicht nur praktische Selbstverteidigungstechniken vermittelte, sondern auch Strategien zur Deeskalation von Konflikten und zum Umgang mit potenziell gefährlichen Situationen.

Die Teilnahme der Lehrerinnen und Lehrer an diesem Kurs zeigt ihr Engagement für die Sicherheit nicht nur ihres eigenen, sondern auch des gesamten Schulgemeinschaft. Eltern können beruhigt sein, zu wissen, dass die Lehrerinnen und Lehrer über die Fähigkeiten verfügen, um in kritischen Momenten angemessen zu reagieren und eine sichere Lernumgebung zu gewährleisten.

Neben den praktischen Aspekten der Selbstverteidigung wurden auch Themen wie Selbstsicherheit und sicheres Auftreten behandelt, die nicht nur im Kontext der Sicherheit, sondern auch im täglichen Unterricht von Bedeutung sind. Die Begeisterung der Teilnehmer nach dem Workshop war spürbar. Viele äußerten, dass sie nicht nur wertvolle Fähigkeiten erlernt haben, sondern auch gestärkt und selbstbewusster aus diesem Tag hervorgegangen sind.

Dieser Tag der Schulinternen Lehrerfortbildung war ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit und Kompetenz unserer Lehrkräfte zu stärken und damit letztendlich auch das Wohlbefinden und die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

Cora Heuschele-Koßner

In der Woche vor den Osterferien war es endlich soweit: 4 Französischlernende durften gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nina Fischer und einer Gruppe der Realschule die französische Hauptstadt besuchen. 4 Tage lang standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Auch das Fahren mit der Metro war ein besonderes Erlebnis, vor allem während der Rushhour. Insgesamt war es für alle Teilnehmer eine tolle Woche mit unvergesslichen Erinnerungen – trotz schmerzender Füße 😉  

Nina Fischer

PS: Auch die Main-Echo berichtete über uns. Den Artikel findet ihr hier: https://www.main-echo.de/region/kreis-main-tauber/zusammen-unterwegs-statt-jeder-fuer-sich-art-8212759

Oft hört man in der Schule Sätze wie „ Ich bin so blöd“ oder „Ich kann das halt nicht“ (Fixed Mindset). Wer einen Fehler macht, riskiert ausgelacht zu werden. Und die Sorge darüber ist groß. Fehler bedeuten in dieser Denkweise, dass man versagt hat.

Die Denk- und Herangehensweise des Growth Mindest, einer wachstumsorientierten Denkweise, kann an dieser Stelle Berge versetzen. Die SchülerInnen sind hierbei der Auffassung, dass sie ihren Lernprozess mitgestalten und steuern und ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten weiterentwickeln können. Dass man dabei Fehler macht, ist ganz normal und auch wichtig, denn Fehler sind Helfer. Sie werden als Chance oder Herausforderung angesehen. Diese Denkweise führt dann zu einer positiven Einstellung zum Lernen, sich von Herausforderungen nicht entmutigen zu lassen und zu mehr Motivation und Durchhaltevermögen.

 

Die Klasse 2b beschäftigt sich schon seit Längerem mit Ihrer Klassenlehrerin Frau Fleischer mit dem Thema „Growth Mindset“ und setzt es aktiv im Schulalltag um. Unter anderem wird jede Woche reflektiert, welche Erfolgserlebnisse die Kinder hatten, dann werden sie aufgeschrieben und in ihrem Erfolgsglas gesammelt. Positive Affirmationen/Mutmacher, erstellt von Doodleteacher, hängen im Klassenzimmer aus, die das Selbstbewusstsein der Kinder stärken sollen. Da es auch darum geht zu erkennen, dass sich Fähigkeiten durch kontinuierliches Üben und mit der richtigen Strategie weiterentwickeln können, trainieren die SchülerInnen in jeder Sportstunde aktuell 10 Minuten Seilspringen. Kinder, die zuerst nur den Grundsprung geschafft haben, erweitereten ihr Spungrepertoir nun auf den Laufsprung oder Rückwärtssprung. Andere trauten sich an den Grätschsprung, Glockensprung oder sogar schon an den Partnersprung. In der Feedbackrunde darf jeder von seinen Erfolgen erzählen und diese vormachen. Dadurch wird bewusst gemacht, dass man sich stetig verbessert, wenn man übt, ganz nach dem Motto: „Übung macht den Meister“. In Tests oder Aufgaben werden Fehler nicht mehr mit einem „f“ und rot markiert, sondern, inspiriert von der Lerncoachin Caroline von St. Ange, mit Lupen gekennzeichnet, die den SchülerInnen signalisieren sollen, sich noch einmal genauer mit dem Fehler zu beschäftigen, um aus diesem zu lernen. Sobald dieser verbessert wurde, zeichnet die Klassenlehrerin eine Sonne daraus. Ebenso wird als Rückmeldung kein Smiley mehr gezeichnet, sondern eine wachsende Pflanze, die versinnbildlicht, dass die eigene Leistung noch wachsen kann, anstatt dass irgendwer (Lehrer/Eltern/Schüler) traurig ist über eine eventuell nicht so gute Leistung.

Wichtigster Aspekt bei dieser neuen Feedbackkultur ist der Spaß am Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen zu fördern und ihnen zu zeigen, dass man nicht aufgeben darf und immer am Ball bleiben muss, dass Fehler Chancen sind und Scheitern bedeutet zu wachsen, damit sie bestmöglich auf das Leben vorbereitet werden.

Am 06.03.2024 fuhren die Klassen 5a, 5b und 6a in die Eisporthalle nach Aschaffenburg. Dort  konnte sich die Schülerschaft gegenseitig unterstützen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Schüler und Lehrer haben den Tag genossen und die wenigen Stürze waren schnell vergessen. Erschöpft und glücklich kamen die Schüler wieder in  Wertheim an. Ein besonders Dankeschön geht an unsere Kollegin Ramona Pfenning, die die Fahrt organisiert hat.

Hudler-Lippok