Skip to content

Am 27. April war die Klasse 5a im Klettergarten. Zuerst fuhren wir mitdem Bus nach Bettingen. Von dort sind wir zu Fuss zum Klettergartengelaufen. Bei gutem Wetter und guter Laune konnten wir den Taggenießen. Außerdem fand ein Teamtraining statt. Somit wird denSchülern bereits in der 5. Klasse vermittelt, wie wichtig es ist, Sachengemeinsam statt einsam anzugehen. Dies ist ein wichtiger Grundsteinfür die berufliche Orientierung der Schüler.

Hudler-Lipok

Am 29. April machten wir einen Spazierung in die Stadt zurBuchhandlung Schöningh in Wertheim. Dort konnten die Schülerinnenund Schüler der Klasse 5a ihr Buch aus der Reihe „Ich schenk dir eineGeschichte“ in Empfang nehmen. Diesmal ist es ein Comicroman vonAndreas Hüging und Angelika Niestrath. Alle können es kaum erwarten,bis wir das Buch im Unterricht lesen. Ein besonderes Dankeschön gehtan die Buchhandlung Schöningh. 

Hudler-Lipok

Die Technikgruppe der Klasse 8a besuchte im Rahmen des Themas „Maschinen und Serienfertigung“ Kurtz ERSA in Bestenheid. Dort erhielten die Jungs Einblicke in die moderne Löttechnik und lernten verschiedene Lötverfahren kennen, die mithilfe der Lötmaschinen von KurtzERSA in der industriellen Fertigung, eingesetzt werden. 

Beim Gang durch die Produktionshallen fiel den Schülern vor allem die sehr ruhige und sehr saubere Arbeitsstätte auf. Viele hatten sich die Arbeit in einem Industriebetrieb deutlich lauter vorgestellt.

Im Verlauf der Führung informierte Herr Geier auch über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Unternehmen. Vorgestellt wurden unter anderem die Ausbildungsberufe Elektriker und Mechatroniker. Die Ausbildung findet an den Standorten Bestenheid und Wiebelbach statt. Aufgrund der Nähe zum Schulstandort besuchte die Gruppe das Werk in Bestenheid.

Geführt wurde die Gruppe von Herrn Geier und Herrn Adam, begleitet wurde die Exkursion von Frau Pfenning.

Es war wieder einmal so weit: Wir haben Lebensmittel für die Wertheimer Tafel gesammelt. In der vergangenen Woche haben die Schülerinnen und Schüler haltbare Lebensmittel zur Unterstützung des Wertheimer Tafelladens mitgebracht. Mit dieser Sammelaktion können die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass man auch mit kleinen Beiträgen Gutes bewirken und helfen kann. 

Valentina Friesen und Susann Rook

Am Donnerstag, den 16. April, erlebte die 6. Klasse im Technikunterricht einen ganz besonderen Vormittag: Drei Gesellen auf Wanderschaft besuchten den Unterricht und gaben spannende Einblicke in ihre Handwerksberufe und ihr außergewöhnliches Leben unterwegs.

Die Begegnung kam eher zufällig zustande. Bereits am Vortag hatte Frau Pfenning in Wertheim eine Gruppe von insgesamt 19 Wandergesellen getroffen (Teile davon standen, sie Bild, auch für ein Foto bereit). Beeindruckt von ihrer traditionellen Kleidung – der sogenannten Kluft, an der man die Gesellen sofort erkennt – sprach sie die Gruppe spontan an und lud sie in den Unterricht ein. Man vereinbarte, dass – sofern sich Freiwillige fänden – einige der Gesellen am nächsten Morgen gegen 9 Uhr in den Unterricht kommen würden. Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob der Besuch tatsächlich zustande kommen würde, denn die Gruppe hatte sich getroffen, um einen ihrer Kameraden nach dreijähriger Wanderschaft auf seinem letzten Stück nach Hause, nach Tauberbischofsheim, zu begleiten.

Schon zu Beginn der Technikstunde am nächsten Morgen berichtete Frau Pfenning der Klasse begeistert von dieser Begegnung und kündigte den möglichen Besuch an. Die Schülerinnen und Schüler waren sofort gefesselt – und überhäuften sie mit Fragen, die sie selbst zum Teil gar nicht beantworten konnte. Die Neugier war geweckt, die Spannung stieg. Die Zeit des Wartens überbrückte Frau Pfenning, indem sie an das bereits laufende Projekt „Gürtelschnalle“ anknüpfte. Da der Werkraum an diesem Tag aufgrund einer praktischen Prüfung ausnahmsweise nicht genutzt werden konnte, wurde der Fokus noch einmal auf das Skizzieren gelegt – eine Technik, die die Schülerinnen und Schüler bereits zu Beginn der Unterrichtssequenz kennengelernt hatten. Nun konnten sie ihre Fähigkeiten weiter vertiefen: Sie experimentierten erneut mit unterschiedlichen Bleistifthaltungen, um verschiedene Effekte zu erzielen, übten das Schattieren und setzten sich intensiver mit einer gelungenen Bildeinteilung auseinander. So wurde die Wartezeit sinnvoll genutzt und zugleich das gestalterische Arbeiten weiter gefestigt.

Umso größer war die Aufregung, als es kurz nach neun Uhr wurde und die Gesellen noch nicht da waren. Ohne Handy und Uhr ist Pünktlichkeit auf der Walz schließlich nicht selbstverständlich. Die Erleichterung war daher groß, als Frau Hörner schließlich die Tür öffnete und die drei Gäste mit einem Lächeln hereinführte. „Sie sind doch gekommen!“, war die freudige Reaktion.

Zunächst noch etwas schüchtern, begegneten die Kinder den Gästen vorsichtig – doch das Eis war schnell gebrochen. Die Gesellen traten so offen, freundlich und zugewandt auf, dass schon nach wenigen Momenten eine lebendige Gesprächsatmosphäre entstand. Bald nahm die Fragerunde kaum ein Ende.

Die drei Gesellen berichteten von ihren Berufen: Zwei von ihnen waren Schreiner (im Norden Deutschlands sagt man dazu Tischler), der dritte ein Zimmerer. Besonders anschaulich erklärte dieser seine Arbeit: Er baut Dachstühle, repariert Fachwerkhäuser und arbeitet mit großen Holzkonstruktionen – eine ganz andere Vorstellung als die ersten, kreativen Vermutungen der Kinder, er würde „Zimmer aufräumen“ oder „Möbel bauen“.

Ein kleines Detail sorgte dabei für ein Schmunzeln: Einer der Gesellen zog tatsächlich eine Uhr hervor – allerdings keine Armbanduhr, sondern einen kleinen, quadratischen, digitalen Wecker. Stolz berichtete er, dass dieser sogar die Temperatur anzeigen könne. Wirklich brauchen würde er diese Funktion aber nur selten, etwa wenn er draußen schlafe – und ändern könne er die Temperatur dann ja ohnehin nicht.

Ein Höhepunkt war der Bericht über die Reisen: Der Zimmerer erzählte, dass er bereits bis nach Nepal gewandert sei und den Winter auf Sardinien verbracht habe. Die Augen der Kinder wurden dabei immer größer – so weit weg, und das größtenteils zu Fuß oder per Anhalter!

An dieser Stelle erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch mehr über die Walz, eine alte Tradition des Handwerks. Nach ihrer Ausbildung gehen Gesellen für mehrere Jahre auf Wanderschaft, um neue Erfahrungen zu sammeln, andere Arbeitsweisen kennenzulernen und persönlich zu wachsen. Dabei gelten klare Regeln: Sie dürfen sich ihrer Heimat nur begrenzt nähern, reisen möglichst ohne moderne Hilfsmittel und finanzieren sich durch ihre Arbeit bei wechselnden Betrieben. Übernachtet wird einfach, geduscht wird beispielsweise auf Raststätten, in Fitnessstudios oder öffentlichen Einrichtungen. Der Kontakt zur Familie erfolgt oft noch ganz klassisch per Postkarte.

Auch ganz praktische Fragen wurden gestellt: Ob man sich denn nicht verlaufe? Einer der Gesellen zog daraufhin eine laminierte Deutschlandkarte hervor, die ihm zur Orientierung diene – einfach, aber zuverlässig. Was passiert bei Verletzungen? – Jedes Krankenhaus in Deutschland hilft. Wie bekommt man genug zu essen? – Durch die Arbeit bei verschiedenen Arbeitgebern. Und wie lebt es sich ohne Handy? – Anders, aber bewusst und oft intensiver.

Eine besonders bemerkenswerte Situation entstand, als ein Kind – zunächst etwas unsicher – fragte, ob die Gesellen Juden seien. Es machte dabei deutlich, dass die Gäste die Frage selbstverständlich auch unbeantwortet lassen könnten. Die Gesellen reagierten darauf genauso offen und respektvoll wie auf alle anderen Fragen. Sie erklärten, dass die Vermutung aufgrund ihrer Kleidung nachvollziehbar sei, sie jedoch keiner von ihnen jüdisch sei. Gleichzeitig betonten sie, dass es auf der Walz wichtig sei, offen für alle Menschen zu sein und politische oder religiöse Überzeugungen nicht nach außen zu tragen. Diese ehrliche und wertschätzende Begegnung hinterließ bei allen einen nachhaltigen Eindruck.

Besonders eindrucksvoll war für die Klasse auch das Thema „Ehrenwort“. Die Gesellen erklärten, dass ein gegebenes Wort für sie verbindlich ist. Wer etwas verspricht, hält es – ohne Ausreden. Eine Verspätung von maximal einer Stunde sei erlaubt, doch ein Versprechen zu brechen komme nicht infrage, es sei denn, man sei ernsthaft verhindert. Ohne Handy könne man schließlich nicht „kurz absagen“. Um dennoch pünktlich zu sein, seien sie auf ihre Mitmenschen angewiesen: Sie sprechen Menschen an, kommen ins Gespräch, knüpfen Kontakte – und fragen im Zweifel auch einmal, ob sie über ein fremdes Handy eine Nachricht nach Hause schicken dürfen.

Leider konnten die drei Gesellen nur bis etwa 9:30 Uhr bleiben. Sie mussten weiter nach Wertheim, wo sie sich am Rathaus mit den anderen treffen wollten. Für zwei von ihnen stand bereits die nächste Etappe an: Am darauffolgenden Tag sollten sie um 18:00 Uhr in Lübeck bei ihrem nächsten Arbeitgeber sein – eine lange Strecke, die sie ausschließlich zu Fuß oder per Anhalter zurücklegen würden. Doch eines war klar: Pünktlichkeit ist für sie selbstverständlich. Sie haben es schließlich versprochen.

Die drei Gesellen waren unterschiedlich lange unterwegs – einer erst seit wenigen Monaten, ein anderer bereits seit fast drei Jahren. Ihre Wege hatten sie nicht nur durch Deutschland geführt, sondern auch ins Ausland, unter anderem nach Dänemark, Österreich und in die Schweiz.

Der Besuch hinterließ einen bleibenden Eindruck – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Lehrkräften. Die Begegnung machte deutlich, wie viel Mut, Offenheit und Vertrauen in dieser besonderen Lebensweise stecken.

Gerade für die Schülerinnen und Schüler war dieser Vormittag von großer Bedeutung: Sie konnten erleben, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern durch echte Begegnungen mit Menschen und ihren Lebensgeschichten lebendig wird. Die Gesellen vermittelten Werte wie Verlässlichkeit, Eigenverantwortung und den Mut, neue Wege zu gehen – Erfahrungen, die weit über den Technikunterricht hinausreichen und die Kinder noch lange begleiten werden.

Ramona Pfenning

Die „kreativen Köpfe“ sind wieder gestartet! Bei der Auftaktveranstaltung an der GMS Wertheim wurden Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, ihre Ideen einzubringen und neue Projekte zu entwickeln. Gesucht werden junge Tüftlerinnen und Tüftler mit Ideen im Kopf, die Lust haben, gemeinsam mit Firmen mit Sitz in und um Wertheim an ihren Ideen zu arbeiten.

Nach einer Bewerbungsphase erhalten ausgewählte Teams die Chance, ihre Ideen tatsächlich in die Praxis umzusetzen. Im vergangenen Jahr nahmen zwei Projektgruppen der GMS Wertheim teil – beide mit großem Erfolg: Eine Gruppe entwickelte einen selbstaufrollenden Feuerwehrschlauch, die andere überzeugte mit einem Dosen-Getränkekühler und erreichte damit sogar den Gesamt- und Schulsieg.

Nun bleibt die spannende Frage: Wie viele Ideen werden die Schülerinnen und Schüler der GMS Wertheim in diesem Jahr einreichen? Die kreativen Köpfe sind auf jeden Fall bereit!

Kurz vor den Ferien wurde es an unserer Schule noch einmal richtig bunt: Die Klassen 5 bis 10 feierten gemeinsam Fasching und verwandelten die Schule in eine fröhliche Partyzone. Frei nach dem Motto „Bunt und schrill“ wurde ausgelassen gefeiert. Für beste Stimmung sorgten zahlreiche Partyhits, zu denen getanzt, gelacht und gefeiert wurde. Die gute Laune war überall spürbar. Ein besonderes Highlight war, dass jede Klasse ihr eigenes Motto wählen durfte. Dadurch entstanden kreative und lustige Kostümideen. 

Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten, die diese fröhliche Faschingsparty möglich gemacht haben!

Besonderen Besuch erhielt kürzlich die 6. Klasse im Technikunterricht: Die Firma Schwend Metallbau war zu Gast und brachte den Schülern die Welt der Metallbearbeitung ein Stück näher. Metallbauer Herr Koprowski erklärte und zeigte aus erster Hand, wie Metall fachgerecht bearbeitet wird und welche Werkzeuge und Arbeitsschritte dabei wichtig sind.

Die praktischen Tipps konnten die Schülerinnen und Schüler direkt für ihr aktuelles Projekt nutzen: Im Technikunterricht fertigen sie derzeit eine eigene Gürtelschnalle aus Metall. Durch die fachkundige Unterstützung erhielten sie wertvolle Einblicke in die Arbeit eines Metallbauers und lernten, worauf es bei präziser Metallbearbeitung ankommt.

Ziel der Aktion war es, den Unterricht möglichst praxisnah zu gestalten und den Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in handwerkliche Berufe zu ermöglichen. Gleichzeitig ist der Besuch Teil unserer früh beginnenden Berufsorientierung, die an unserer Schule bereits mit dem Eintritt in die 5. Klasse spielerisch startet. Durch Begegnungen mit Fachleuten aus der Praxis lernen die Kinder unterschiedliche Berufsfelder kennen und können eigene Interessen entdecken.

R. Pfenning
 

Im Technikunterricht der Klasse 8a durften wir kürzlich besonderen Besuch begrüßen: Zwei Mitarbeiter des Autohauses Spindler waren an unserer Schule zu Gast und gestalteten eine spannende und äußerst praxisnahe Unterrichtseinheit zum Thema Verbrennungsmotoren und Elektromotoren.

Nachdem das Autohaus Spindler von unserer Schule angefragt worden war, sagte das Unternehmen sofort und sehr gerne zu. Die beiden Gäste brachten nicht nur viel Fachwissen, sondern auch große Begeisterung für ihr Thema mit – und genau das spürten die Schülerinnen und Schüler von der ersten Minute an. Besonders eindrucksvoll: Die beiden Experten hatten gleich zwei Fahrzeuge mitgebracht – ein Auto mit Verbrennungsmotor und ein Elektrofahrzeug. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler die Unterschiede nicht nur theoretisch hören, sondern direkt sehen und  vergleichen . Viele technische Details wurden direkt am Fahrzeug erklärt, wodurch die Inhalte aus dem Unterricht greifbar wurden.

Mit großem Engagement griffen die Gäste zentrale Themen des Technikunterrichts auf, die zuvor mit der Techniklehrerin Frau Pfenning abgesprochen waren. So wurden die Funktionsweisen von Verbrenner- und Elektromotoren, ihre Vor- und Nachteile sowie auch aktuelle Herausforderungen beider Antriebssysteme besprochen. Selbst die kalten Temperaturen hielten die beiden Fachleute nicht davon ab, den Großteil der Unterrichtseinheit draußen auf dem Schulhof stattfinden zu lassen, um so die Fahrzeuge direkt untersucht zu können. In der Pause zog das Ganze sogar die neugierigen Blicke vieler Grund- und Sekundarstufenschüler auf sich.

Neben den technischen Inhalten erhielten die Jugendlichen später im Klassenzimmer Einblicke in Berufe rund um das Autohaus und die Ausbildungsmöglichkeiten im Kfz-Bereich. Besonders authentisch war dabei, dass beide Gäste selbst eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker absolviert haben.

Für die Klasse 8a stand am Ende fest: Der Besuch war informativ, anschaulich und hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an das Autohaus Spindler und besonders an die beiden engagierten Gäste für diesen großartigen und lebendigen Technikunterricht!

Ramona Pfenning

Die ersten Klassen konnten sich in dieser Woche freuen: Im Zuge der Aktion „Sicherer Schulweg – Mützen schützen“ bekam jedes Kind eine kuschelige neongelbe Wollmütze mit umlaufendem Reflektorstreifen geschenkt. Ziel der Aktion ist es, den Schulweg sicherer zu machen und für bessere Sichtbarkeit der Kinder zu sorgen. Wir sagen: Ziel erreicht! Vielen Dank für die tollen Mützen!

J. Günther