In der Woche vor den Osterferien war es endlich soweit: 4 Französischlernende durften gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nina Fischer und einer Gruppe der Realschule die französische Hauptstadt besuchen. 4 Tage lang standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Auch das Fahren mit der Metro war ein besonderes Erlebnis, vor allem während der Rushhour. Insgesamt war es für alle Teilnehmer eine tolle Woche mit unvergesslichen Erinnerungen – trotz schmerzender Füße 😉  

Nina Fischer

PS: Auch die Main-Echo berichtete über uns. Den Artikel findet ihr hier: https://www.main-echo.de/region/kreis-main-tauber/zusammen-unterwegs-statt-jeder-fuer-sich-art-8212759

Oft hört man in der Schule Sätze wie „ Ich bin so blöd“ oder „Ich kann das halt nicht“ (Fixed Mindset). Wer einen Fehler macht, riskiert ausgelacht zu werden. Und die Sorge darüber ist groß. Fehler bedeuten in dieser Denkweise, dass man versagt hat.

Die Denk- und Herangehensweise des Growth Mindest, einer wachstumsorientierten Denkweise, kann an dieser Stelle Berge versetzen. Die SchülerInnen sind hierbei der Auffassung, dass sie ihren Lernprozess mitgestalten und steuern und ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten weiterentwickeln können. Dass man dabei Fehler macht, ist ganz normal und auch wichtig, denn Fehler sind Helfer. Sie werden als Chance oder Herausforderung angesehen. Diese Denkweise führt dann zu einer positiven Einstellung zum Lernen, sich von Herausforderungen nicht entmutigen zu lassen und zu mehr Motivation und Durchhaltevermögen.

 

Die Klasse 2b beschäftigt sich schon seit Längerem mit Ihrer Klassenlehrerin Frau Fleischer mit dem Thema „Growth Mindset“ und setzt es aktiv im Schulalltag um. Unter anderem wird jede Woche reflektiert, welche Erfolgserlebnisse die Kinder hatten, dann werden sie aufgeschrieben und in ihrem Erfolgsglas gesammelt. Positive Affirmationen/Mutmacher, erstellt von Doodleteacher, hängen im Klassenzimmer aus, die das Selbstbewusstsein der Kinder stärken sollen. Da es auch darum geht zu erkennen, dass sich Fähigkeiten durch kontinuierliches Üben und mit der richtigen Strategie weiterentwickeln können, trainieren die SchülerInnen in jeder Sportstunde aktuell 10 Minuten Seilspringen. Kinder, die zuerst nur den Grundsprung geschafft haben, erweitereten ihr Spungrepertoir nun auf den Laufsprung oder Rückwärtssprung. Andere trauten sich an den Grätschsprung, Glockensprung oder sogar schon an den Partnersprung. In der Feedbackrunde darf jeder von seinen Erfolgen erzählen und diese vormachen. Dadurch wird bewusst gemacht, dass man sich stetig verbessert, wenn man übt, ganz nach dem Motto: „Übung macht den Meister“. In Tests oder Aufgaben werden Fehler nicht mehr mit einem „f“ und rot markiert, sondern, inspiriert von der Lerncoachin Caroline von St. Ange, mit Lupen gekennzeichnet, die den SchülerInnen signalisieren sollen, sich noch einmal genauer mit dem Fehler zu beschäftigen, um aus diesem zu lernen. Sobald dieser verbessert wurde, zeichnet die Klassenlehrerin eine Sonne daraus. Ebenso wird als Rückmeldung kein Smiley mehr gezeichnet, sondern eine wachsende Pflanze, die versinnbildlicht, dass die eigene Leistung noch wachsen kann, anstatt dass irgendwer (Lehrer/Eltern/Schüler) traurig ist über eine eventuell nicht so gute Leistung.

Wichtigster Aspekt bei dieser neuen Feedbackkultur ist der Spaß am Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen zu fördern und ihnen zu zeigen, dass man nicht aufgeben darf und immer am Ball bleiben muss, dass Fehler Chancen sind und Scheitern bedeutet zu wachsen, damit sie bestmöglich auf das Leben vorbereitet werden.

Was ein Spaß in der 2b. Der große Tag des Türmbaus war gekommen! Mit Papier, Klebstoff und einer gehörigen Portion Fantasie bewaffnet, stürzten sich die kleinen Baumeister in ihr nächstes Abenteuer. Manche Türme ragten gen Himmel wie der Eiffelturm auf Stelzen, andere wankten wie eine Achterbahn der Gefühle. Aber egal, ob hoch oder wackelig – jedes Bauwerk war ein Meisterwerk der Kindheitskreativität! Am Ende des Tages waren zwar nicht alle Türme noch aufrecht, aber die Lektion war klar: Auch wenn Papier manchmal zerbrechlich erscheint, so sind die Ideen, die darauf entstehen, unzerstörbar – genau wie die Vorstellungskraft unserer kleinen Baumeister!

Am 06.03.2024 fuhren die Klassen 5a, 5b und 6a in die Eisporthalle nach Aschaffenburg. Dort  konnte sich die Schülerschaft gegenseitig unterstützen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Schüler und Lehrer haben den Tag genossen und die wenigen Stürze waren schnell vergessen. Erschöpft und glücklich kamen die Schüler wieder in  Wertheim an. Ein besonders Dankeschön geht an unsere Kollegin Ramona Pfenning, die die Fahrt organisiert hat.

Hudler-Lippok

Aktion Saubere Landschaft 2024 der Stadt Wertheim Was für eine großartige Aktion! 👏 Die Klassen 2a und 2b der Gemeinschaftsschule Wertheim haben am Montag im Nachmittagsunterricht die Straßen unsicher gemacht und insgesamt fünf Müllsäcke gefüllt. Die Kinder haben auf ihrer Tour, unter anderem die Uihleinstraße und die Bahnhofstraße, mit viel Begeisterung und Engagement von Müll befreit. Es ist einfach toll zu sehen, wie sie sich für eine sauberere Umwelt einsetzen. Ein silberner Boxhandschuh, viele Zigarettenkippen und Flaschen – sie haben wirklich alles gefunden! 🌍💚 Lasst uns gemeinsam weiterhin für eine saubere Landschaft kämpfen! #SauberIstBesser #Umweltschutz #GemeinsamFürDieUmwelt

Am 06.03 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b, 8c und 9a auf eine Ausflugsfahrt in die Kletterhalle von Aschaffenburg. Von Anfang an fühlte man die Vorfreude der Kinder, die in ihren Klassen gemeinsam auf den Bus warteten.

Dann der kurze Schock in Aschaffenburg: In der Kletterhalle nur zwei Personen, wo waren die Trainer? Der Veranstalter hatte den Ausflug für den folgenden Tag eingeplant. Nach 20 Minuten Aufregung hieß es dann glücklicherweise doch „Los geht’s“. Glück im Unglück – Alle Trainer hatten Zeit. 

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es dann schon gemeinsam mit den ausgebildeten Trainern los. Mit ihren Klettergurten wagten sich die meisten Schüler  an die verschiedenen Kletterrouten, von einfachen bis hin zu anspruchsvollen Herausforderungen.

Es war inspirierend zu beobachten, wie die Schüler sich gegenseitig ermutigten und unterstützten. Auch zuvor skeptische Schüler:innen überwanden zum Teil ihre Ängste. Diese gegenseitige Unterstützung stärkte nicht nur das Vertrauen jedes Einzelnen in seine eigenen Fähigkeiten, sondern förderte auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klassen.

Während des Kletterabenteuers lernten die Schüler nicht nur ihre eigenen Grenzen kennen, sondern auch die ihrer Klassenkameraden. Es war beeindruckend zu sehen, wie sie Herausforderungen gemeinsam meisterten und sich dabei gegenseitig ermutigten neue Höhen zu erklimmen.

Abseits der Kletterwände bot die Klassenfahrt auch reichlich Gelegenheit für soziale Interaktion und gemeinsame Erlebnisse. Auf der Busfahrt zurück tauschten die überwiegend erschöpften Schüler Geschichten aus, lachten über lustige Momente und genossen die gemeinsame Zeit fernab des Schulalltags.

Diese gemeinsame Klassenfahrt hat nicht nur dazu beigetragen, die körperliche Fitness und das Selbstvertrauen der Schüler zu stärken, sondern auch die Verbundenheit und Zusammengehörigkeit innerhalb der Klassen gefördert. Solche Erlebnisse schweißen Klassen zusammen und schaffen Erinnerungen, die über die Schulzeit hinaus Bestand haben werden.

Die Klasse 8a organisierte im Dezember einen erfolgreichen Pausenverkauf mit Kuchen, Fingerfood und Pommes. Die Hälfte der Gewinne ging in die Klassenkasse, die andere Hälfte wurde großzügig an die Organisationen Kiwi und Sternenzelt gespendet, um schwer kranke Kinder zu unterstützen.

Engagement für einen guten Zweck

 Die Schülerinnen und Schüler zeigten nicht nur unternehmerisches Geschick, sondern auch soziales Engagement. Die Idee einer Spendenaktion brachten die einfallsreichen Schülerinnen und Schüler ins Rollen. Die großartige Resonanz ermöglichte es, den Pausenverkauf dreimal erfolgreich durchzuführen.

Dank an die Hausmeister, Schulleitung und Förderverein

 Ein besonderer Dank geht an unsere Hausmeister und den Förderverein für ihre Unterstützung bei der Organisation und Durchführung. Die Schulleitung verdient ebenfalls Lob für die Förderung solcher sozialen Initiativen. Dieses Projekt zeigt, dass wir als Schulgemeinschaft nicht nur gemeinsam lernen, sondern auch zusammenwachsen und Verantwortung für unser Umfeld übernehmen können. Wir sind stolz darauf, einen positiven Beitrag zu leisten und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte im Sinne von Solidarität und Engagement.

Weitere Informationen zu den Organisationen und Möglichkeiten zur Spende

Vielen Dank an alle Beteiligten für Ihre Unterstützung!

Die Klasse 8a und Herr Tülek

Am Freitag vor den Faschingsferien fand in der Grundschule eine Faschingsfeier statt.

Eingeleitet wurde die Feier mit einer Polonaise quer durch die Grundschule. Anschließend ging es in die Aula. Dort konnte man viele schöne und kreative Kostüme bestaunen & es wurde viel gelacht und getanzt.

Im Anschluss haben viele Klassen im Klassenzimmer noch weitergefeiert, bis es in die wohlverdienten Ferien ging.

Valentina Friesen

Ein Schicksalsschlag kann das Leben von jungen und alten Menschen von einem Moment zum anderen drastisch verändern. Standen die Personen zuvor noch voll im Leben müssen sie fortan mit einer Behinderung zurechtkommen. In Deutschland sind 9,4% der Bevölkerung schwerbehindert. Das bedeutet sie können beispielsweise ihre Gliedmaßen nicht mehr eigenständig bewegen. Um diesen Menschen den Alltag zu erleichtern, haben acht Schüler der 9. Klasse Einhänderbretter entwickelt, die in der Ergotherapie-Praxis von Isabelle Schäfer in Faulbach getestet wurden.

Der Schlaganfall: Auslöser einseitiger Lähmungserscheinungen

Die Ursachen für eine einseitige Lähmung können vielfältig sein, unter anderem eine Verletzung am Rücken oder eine Einblutung im Gehirn. Im NwT-Unterricht betrachteten die Jungs der 9. Klasse die Ursache des Schlaganfalls. Das ist Krankheit, die jedem Alter im Gehirn, die zu plötzlichen Lähmungen führen kann, wodurch Betroffene oft nicht mehr gehen, schlucken, sprechen oder einen Arm heben können (vgl. Klexikon, abgerufen am 22.1.2024).

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Ergotherapeuten sind der schlüssel zu mehr lebensqualität

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Um das Wohlbefinden und die Selbstständigkeit von behinderten und eingeschränkten Menschen zu verbessern, setzen Ergotherapeuten weltweit ihre kreativen Köpfe ein. Sie zeigen ihren Patienten Tricks und Übungen, damit sie leichter Dinge machen können, wie schreiben, malen oder Essen zubereiten. Teilweise arbeiten die Therapeuten, wie Isabelle Schäfer, tiergestützt, das heißt beispielsweise gemeinsam mit Pferden oder Hunden. Mehr Infos zu diesem interessanten Beruf findest du übrigens im Video! 

Im Fach NwT stellte Frau Pfenning die Schüler vor die Herausforderung eines Ergotherapeuten, der seinen einseitig gelähmten Patienten ermöglichen will, selbstständig Nahrungsmittel zu zerteilen. 

Vom einhändigen arbeiten zum produktdesign

Der erste Schritt des Projekts bestand darin, einhändig einen Paprikasalat herzustellen. Dabei erkannten die Schüler, dass zwei entscheidende Produkteigenschaften für ihr Einhänderbrett von großer Bedeutung waren: Rutschfestigkeit und eine Klemm- oder Haltefunktion. Nach dem ersten Modellbau stürzten sich die Schüler im Technikraum in die Arbeiten. Sie sägten, schliffen, – trödelten – verwarfen und überlegten neu, bis sie schließlich mit ihren Ergebnissen zufrieden waren. 

Der Praxistest

Am 22. Januar 2024 war es endlich soweit. Die eigens gefertigten Einhänderbretter wurden von den Schülern gemeinsam mit drei Patientinnen von Isabelle Schäfer ausprobiert. Dabei  entstanden Diskussionen unter Patienten und Schülern über mögliche Verbesserungsmöglichkeiten. Letztlich waren beide Seiten überrascht, die Patientinnen von den guten Ideen der Schüler und die Schüler davon wie bereitwillig die Frauen ihre Einhänderbretter ausprobierten und dabei auch über ihre eigenen Beeinträchtigungen sprachen. 

Ein rundum gelungenes Ergebnis

Dieses Projekt zeugt davon wie gut Theorie und Praxis miteinander verbunden werden können. Nicht nur von innovativem Denken und praktischer Umsetzung, sondern vor allem von der Kraft der Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern, Ergotherapeuten und Patienten. Es zeigt, dass gemeinsam Herausforderungen gemeistert und Lösungen gefunden werden können, um das Leben für Menschen mit Behinderungen ein stückweit einfacher zu gestalten.

R. Pfenning

Klassenausflug der 8c nach Miltenberg: Respektseminar im Jugendhaus St. Kilian

 

Am Dienstag, den 16.01., begab sich die Klasse 8c auf einen lehrreichen Ausflug nach Miltenberg. Der Schwerpunkt dieses besonderen Tages lag auf einem jugendpädagogischen Seminar mit dem vielversprechenden Titel „Respekt“, das im Jugendhaus St. Kilian unter kompetenter Leitung stattfand.

 

Das Ziel dieses Seminars war es nicht, theoretisches Fachwissen anzusammeln, sondern vor allem, sich als Klasse näher kennenzulernen. Unter der einfühlsamen Anleitung motivierter Pädagogen hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Vorurteile abzubauen, voneinander zu lernen und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken. Dabei stand der respektvolle Umgang miteinander im Fokus.

 

Das Seminar verdeutlichte, wie wichtig es ist, jeden Einzelnen so zu akzeptieren, wie er ist, und wie vielschichtig der Begriff „Respekt“ sein kann. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, darüber nachzudenken, wie sie Menschen und Dinge in ihrem Umfeld respektvoll behandeln können. Durch verschiedene interaktive Übungen wurden Achtsamkeit, Empathie und die Bedeutung von Respekt in unterschiedlichen Kontexten erlebbar gemacht.

 

Ein weiterer Pluspunkt des Ausflugs war das kostenlose Essen vor Ort, das von allen Beteiligten positiv bewertet wurde. Auch das Wetter spielte an diesem Tag mit, was den Ausflug zu einem rundum gelungenen Ereignis machte. Die Klasse 8c kehrte mit vielen positiven Eindrücken und neu gewonnenen Erkenntnissen nach Hause zurück. Dieser Klassenausflug wird sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Schlicht