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Ein großer Dank gilt der Firma Festool, die unsere Schule mit einer großzügigen Sachspende unterstützt hat. Mit dem neuen Getriebeschwingschleifer, dem Elektrohobel und der Kantenfräse konnten wir die Werkbänke im Werkstattstattgebäude umfassend renovieren. 

Bevor es losging, mussten leider zunächst Nägel entfernt werden, die dort nichts zu suchen haben  – dann aber folgten Hobeln, Schleifen und Ölen. Dank der hochwertigen Maschinen von Festool war diese intensive Arbeit für die Technikschüler*innen nicht nur machbar, sondern auch ein echtes Erlebnis der Klassen 5 bis 9, die tatkräftig mit angepackt haben.

Dabei lernten und wendeten sie ganz praktisch verschiedene Fertigungstechniken an, wie sie im Technikunterricht thematisiert werden:

  • Trennen (z. B. Hobeln, Schleifen),

  • Beschichten (z. B. Ölen der Oberflächen)

  • und sogar Fügen, indem versehentliche Bohrlöcher fachgerecht  ausgebessert wurden.

Ein besonderes Plus war ebenfalls gespendete und eingesetzte Luftreiniger, der während der Arbeiten dafür sorgte, dass die Raumluft frei von Staubbelastung blieb – eine wichtige Voraussetzung für sicheres und gesundes Arbeiten.

Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Werkbänke sehen nun nicht nur deutlich besser aus, sondern sind auch wieder voll einsatzbereit – und das auf einem neuen Qualitätsniveau.

Solche Projekte zeigen, wie wertvoll praxisorientiertes Lernen ist – und wie wichtig die Unterstützung engagierter Unternehmen wie Festool für die schulische Bildung sein kann.

Vielen Dank an Festool – im Namen aller Schüler*innen, der Lehrkräfte und der gesamten Schulgemeinschaft!

Unsere Schule ist beim Wettbewerb „Kreative Köpfe“ dabei!

Wir sind stolz, mit zwei innovativen Projektideen am Wettbewerb „Kreative Köpfe“ teilzunehmen – einem regionalen Nachwuchswettbewerb für junge Tüftlerinnen und Tüftler. Ziel ist es, kreative technische Ideen aus der Schule in die Praxis zu bringen. Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Produktideen, werden dabei von erfahrenen Mentoren unterstützt und arbeiten mit regionalen Partnerunternehmen zusammen, um ihre Ideen weiterzuentwickeln und schließlich zu präsentieren.

Projekt 1: Automatischer Schlauchaufroller für die Feuerwehr
Dieses Projektteam entwickelt ein System, das Feuerwehrschläuche nach dem Einsatz automatisch, sicher und effizient aufrollt – eine große Entlastung für Einsatzkräfte und ein Beitrag zur Modernisierung der Feuerwehrtechnik.
Partnerfirma: Woerner

Projekt 2: Getränkedosenkühler
Ein kompaktes, mobiles Kühlsystem, das Getränke unterwegs in kürzester Zeit auf eine angenehme Temperatur herunterkühlt – ideal für heiße Sommertage. Die technische Umsetzung basiert auf CPU-Kühlern, thermoelektrischen Modulen und einem durchdachten Kühlsystem.
Partnerfirma: Aquila

Der Wettbewerb bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine großartige Möglichkeit, ihre technischen Fähigkeiten praktisch anzuwenden, im Team zu arbeiten und echte Produkte zu entwickeln. Wir freuen uns auf den Austausch mit anderen kreativen Köpfen und auf die Präsentation unserer Ergebnisse!

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b der Gemeinschaftsschule Wertheim haben mit ihrer Lehrerin Vanessa Fleischer die Eröffnung der neuen Kinderausstellung „HaZweiOohh“ im Grafschaftsmuseum am 20.5.2025 mitgestaltet und damit für einen besonderen Abend gesorgt. Die Klasse bereicherte die Ausstellungseröffnung mit drei beeindruckenden musikalischen Beiträgen, die das Thema Wasser auf kreative und vielfältige Weise zum Ausdruck brachten.

Mit viel Freude und Engagement präsentierten die Kinder ihre Beiträge mit Musikinstrumenten, Bodypercussion und der eigenen Stimme und luden die Besucher ein, das faszinierende Element Wasser aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken. Die Kinderausstellung bietet spannende Einblicke in die Bedeutung und Vielfalt des Wassers und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Zunächst wurde ein Lied von einem kleinen Wassertropfen mit Hilfe von Bodypercussion vertont, anschließend ein Gedicht von James Krüss mit Musikinstrumenten vorgetragen und den Abschluss machte eine gesangliche Darbietung, bei der die Kinder in Fischkostümen auf der Bühne standen und ein Lied sangen. Die liebevoll gestalteten Kostüme und die mitreißende Performance brachten die Zuschauer zum Lachen und machten die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Ausstellung „H2O“ im Grafschaftsmuseum bietet spannende Einblicke in die Bedeutung des Wassers für Natur und Mensch. Dank der kreativen Beiträge der zweiten Klasse wurde die Eröffnung zu einem lebendigen Fest für Jung und Alt.      

Vanessa Fleischer

Am 2. Juni 2025 fand an der Gemeinschaftsschule Wertheim eine ganztägige Fortbildung zum Thema „Technik – von Klasse 6 bis 10“ statt. Unter der Leitung von Marc Volzer kamen sechs engagierte Lehrkräfte zusammen – neben einer Kollegin und einem Kollegen der GMS Wertheim nahmen auch eine Vertreterin der UrLi Lindelbach sowie Vertreter der Stephen-Hawking-Schule aus Neckargemünd teil.

Die Fortbildung bot eine ideale Plattform für kollegialen Austausch, fachliche Weiterbildung und die gemeinsame Auseinandersetzung mit aktuellen Anforderungen im Technikunterricht. Themenschwerpunkte waren unter anderem:

  • Informationen zu den neuen Abschlussprüfungen in Klasse 9 im G-Zweig

  • Elektechnikunterricht mit Calliope

  • 3D-Zeichnungen mit Tinkercad

  • Serienfertigung im Werkunterricht mit Holz- und Metallprojekten

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus – die Atmosphäre wurde als bereichernd und motivierend empfunden. Besonders der Praxisbezug und die Möglichkeit zum fachlichen Dialog unter den Schulen wurden hervorgehoben.

Wir freuen uns über diesen gelungenen Tag und auf weitere Kooperationen in der Zukunft!

In der Vitrine der Grundschule (oberer Stock, Nähe des Lehrerzimmers) haben sich in den letzten Monaten wieder sehr viele Kleidungsstücke angesammelt. Wir freuen uns, wenn die Sachen wieder ihre Wege zurück zu den Kindern finden.

Susann Rook

Am sehr frühen Morgen des 18.3.2025 starteten elf müde dreinschauende Schüler der Technikgruppe der Klasse 8  gemeinsam mit ihrer ebenso müden Lehrerin Frau Pfenning zum Ausflug nach Ingolstadt. Pünktlich um 5:00 Uhr fuhr der Bus los. Ziel der Fahrt war das Audi-Werk in Ingolstadt, um einen Einblick in die Fahrzeugproduktion und die verschiedenen Berufe in der Automobilbranche zu erhalten. 

Aufgrund der frühen Morgenstunden begann die Fahrt ruhig. Erst gegen 7.00 Uhr erwachte der Bus langsam. „Just in time“ – wie man im Automobil-Jargon sagen würde – kamen wir um 8.45 in Ingolstadt an und konnten „just in sequence“ die einstündige Führung durch die Produktionsstätten antreten.

 Die Schüler erhielten spannende Einblicke in die einzelnen Fertigungsschritte eines Fahrzeugs – von der Karosserie über den Motor bis hin zur „Hochzeit“, also der Verbindung von Karosserie und Antriebsstrang. Besonders beeindruckend war der hohe Grad an Automatisierung: Roboter übernehmen viele Arbeitsschritte. Kein Wunder, dass ein Audi so in nur 40 Stunden produziert werden kann! Roboter helfen aber auch dort, wo die Arbeit für Mitarbeiter zu beschwerlich wäre, so werden die Autos so gedreht, dass ein über Kopf arbeiten nicht mehr nötig ist und das Band ist so eingerichtet, dass die Arbeitnehmer nur kleine Wege gehen müssen. Um die Belastung durch die teils monotone Arbeit zu reduzieren rotieren die Arbeitnehmer alle zwei Stunden in ihrem Team und übernehmen andere Tätigkeiten.

 Besonders interessant war auch die Logistik hinter der Produktion – just in time, just in sequence. Nur so erhält jeder Kunde auch den Audi, den er zuvor bei seinem Händler bestellt hat. Audi produziert Fahrzeuge nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – unter anderem in Mexiko, und für den Weltmarkt. So sah die Gruppe bei der Werksführung Automobile, die nur wenige Stunden nach unserer Ankunft schon nach Australien und Großbritannien verschifft worden sind.

Auch ein Ausbilder von Audi nahm sich Zeit für die Gruppe.  So erfuhren die Schüler mehr über die Berufe des Werkzeugmechanikers und des Fahrzeugbaumechanikers sowie die Dauer der Ausbildung – in der Regel drei Jahre, teilweise verkürzt auf 2,5 Jahre. Während Azubis aufgrund des Arbeitsschutzes noch im Zwei-Schicht-System arbeiten, arbeiten ihre Kollegen im Drei-Schicht-System, mit einer einstündigen Pause pro Schicht.

Ingesamt bot der Ausflug wertvolle Einblicke in die Welt der Automobilproduktion und bot den Schülern – viele eindrücklicher als durch die Informationen aus einem Buch – die Möglichkeit, ein besseres Verständnis für technische Berufe und die Prozesse hinter einem modernen Fahrzeug zu gewinnen.

Pfenning

Kommunikationsprüfung der 9. Klassen: Kreativ, spannend und erfolgreich!

An der Gemeinschaftsschule Wertheim stand vom 11.03.25 bis zum 13.03.25 für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b eine besondere Herausforderung an: die Kommunikationsprüfung in Englisch. In drei Prüfungsteilen – Monolog, Dialog und Mediation – konnten sie ihr sprachliches Können unter Beweis stellen.

Die Themenwahl war dabei so vielfältig wie die Interessen der Jugendlichen selbst. Ob Billie Eilish, Kobe Bryant, die BMW M-Serie, Nail Design oder die Band Chase Atlantic – für jeden war etwas dabei. Mit kreativen Präsentationen, lebhaften Diskussionen und gelungenen Vermittlungsaufgaben zeigten die Prüflinge nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern auch ihr Engagement und ihre Persönlichkeit.

Neben der sprachlichen Leistung kam es besonders auf Ausdruck, Spontaneität und Kommunikationsstrategien an. Die intensive Vorbereitung zahlte sich aus: Viele Schülerinnen und Schüler wuchsen über sich hinaus, überraschten mit Selbstbewusstsein und überzeugten durch flüssige Gespräche. Auch Lampenfieber hielt niemanden davon ab, sein Bestes zu geben.

Die Prüfung war nicht nur eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Abschluss, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für die persönliche Entwicklung. Kommunikation ist eine Schlüsselkompetenz – und unsere 9er haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie bereit sind, sich auf Englisch auszudrücken und mit anderen in Austausch zu treten.

Ein großes Lob an alle Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Leistung! Wir sind stolz auf euch! 

Tülek

Nach einigen Skizzen auf Papier und Vorübungen zum Umgang mit dem Werkstoff Ton formten die Schülerinnen und Schüler ihr Monster. Attribute wie weit aufgerissene Münder, herausragende Zungen, spitze Zähnen und verrückte Frisuren durften dabei nicht fehlen. Die getrockneten Plastiken wurden nach dem ersten Brand glasiert und dann nochmals in den Brennofen geschoben. Die Gruppe nahm ihre bunt-verrückten Monster nach Ende der Projekttage stolz in Empfang.

Pfaff und Ulsamer-Weiss